ÜBER MICH

M. Sc. (TUM) Benjamin Tüxen

Als jüngster Spross einer Botaniker-Dynastie war ich schon früh und häufig im Wald unterwegs. Mit 15 Jahren stand dann meine erste mehrwöchige Trekkingtour durch Schweden an. Seitdem durfte ich die meisten europäischen Waldgebiete bereisen. Immer zu Fuß und mit allem Notwendigem im Rucksack. So war es nicht verwunderlich, dass ich mich für ein Studium der Forstwissenschaften entschied. Ich belegte an der Technischen Universität München zunächst den Bachelorstudiengang Forstwissenschaft und Ressourcenmanagement um anschließend den Master of Science in Forst- und Holzwissenschaften, ebenfalls an der TUM, zu erwerben. Ich ließ mir Zeit und legte mein Studium breit aus, um dem "Fachidiotentum" möglichst zu entgehen. Dementsprechend kenne ich mich nun in (fast) allen Facetten der Forstwissenschaften gut aus, habe aber keine ausgeprägte Spezialisierung. Meine thematischen Schwerpunkte sind ökosystemare Zusammenhänge, Botanik, Vegetations- und Baumkunde, Wildtiere, Bodenkunde, Forstwirtschaft, Waldwachstumskunde und Dynamik, Naturschutz und Umweltpolitik. 
Neben Studium und Beruf konnte ich außerdem 18 Jahre Erfahrung im autarken Wildnistrekking aufbauen. 
Den Wald habe ich schon immer gern erklärt. Zuerst nur zwischendurch, später dann nebenberuflich und mittlerweile  in Form von Videos und Führungen hauptberuflich. 
Ich bin als Selbständiger unabhängig und gehöre keinen Verbänden, Vereinen, Parteien oder Organisationen an.

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GUTE ARGUMENTE FÜR EINE TOUR MIT

EINMANNIMWALD - BEN TÜXEN

Zwar liegt es mir fern meinen Mitbewerbern Konkurrenz machen zu wollen, aber meine Marketingabteilung (sprich Frau) meint ich muss... also...

INTENSIV AUSGEBILDETER WALDEXPERTE

Waldführungen können von vielen, oft auch sehr guten Leuten durchgeführt werden. Das Waldpädagogik Zertifikat beispielsweise, wie es von vielen Bundesländern angeboten wird, berechtigt zu Führungen in Wald und Natur. Auch ein Jagdschein-Inhaber darf sich mit Fug und Recht eine gewisse Expertise in Sachen Natur unterstellen. 

All diese Ausbildungen dauern zwischen 100 und 300 Stunden und werden mit einer Prüfung abgeschlossen. 

Meine Ausbildung beinhaltet zwei akademische Abschlüsse und dauerte sechs Jahre Vollzeit Studium.

Rechnet man 40 Stunden pro Woche (dies ergibt sich aus Vorlesungen und Exkursionen sowie der Zeit, die für Selbststudium veranschlagt ist) und zieht  Urlaub / Ferien ab, so ergibt dies ca. 1500 bis 1800 Stunden pro Jahr. Also mindestens 9000 Stunden die meine Ausbildung gedauert hat. Wenn wir jetzt einfach mal annehmen, dass ich nur die Hälfte wirklich kapiert habe und davon inzwischen wieder die Hälfte vergessen habe, dann bleiben mir immer noch mindestens 1750 Stunden an erlerntem Waldwissen und dies auch nur unter der Annahme, dass ich seitdem nichts dazugelernt habe, was natürlich nicht der Fall ist.

Außerdem möchte ich kurz den Unterschied zwischen ForstWIRTSCHAFT und ForstWISSENSCHAFT erklären. Ein Studium der Forstwirtschaft soll den Absolventen zur umfassenden und praktischen Bewirtschaftung von Wäldern befähigen. Natürlich gehört da auch das Verständnis des Waldes als Ökosystem dazu. Aber ein Großteil seiner Zeit beschäftigt sich der Forstwirtschaftler eben mit Forstwirtschaft.

Der Forstwissenschaftler hingegen widmet all seine Zeit dem Verständnis des Waldes und seinen Teilfunktionen. Darunter ist auch die Forstwirtschaft zu nennen, die einen Teilbereich darstellt.

Kurz gesagt ist die Forstwirtschaft die Perfektion der praktischen Anwendung der Waldbewirtschaftung. Die Forstwissenschaft ist sehr breit aufgestellt und befasst sich unter anderem mit den biologischen Gesetzmäßigkeiten vom Wachstum der Bäume und Wälder, entwickelt Methoden zur Bewirtschaftung von Forsten unter Berücksichtigung aller  

Bedürfnisse oder gibt das erworbene Wissen zum Ökosystem Wald weiter. Letzteres habe ich gerne zu meinem Beruf gemacht.

UNABHÄNGIGER WALDEXPERTE

Ich gehöre weder irgendwelchen Parteien, noch Verbänden oder Vereinen, also auch keinen Naturschutzorganisationen an. Ich kann also völlig frei, nach wissenschaftlichen Kriterien auswählen welche Informationsquellen ich verwende und ein möglichst Objektives, vielschichtiges Bild der Natur zeichnen. Ich brauche mich nicht an eine bestimmte politische Agenda zu halten wie beispielsweise ein Ranger in einem Nationalpark, der nur Gutes über diesen berichten (dürfen) wird. Oder ein Angstelter des z.B. NABU kann nicht von den Grundsätzen des Vereins abweichen und ist darauf angewiesen Mitglieder anzuwerben oder Spendengelder zu erzielen. Angenommen Greenpeace rettet die Wale tatsächlich. Damit würden sie sich selbst überflüssig machen beziehungsweise die Mitarbeiter, die in der Wale-Retten-Sparte der Organisation tätig sind, würde nicht mehr gebraucht oder müssten umschulen. (Natürlich sind dies nur fiktive Szenarien, die Wale sind keineswegs bereits gerettet) 
Ich habe keinen Vorteil dadurch nur bestimmte Informationen weiter zu reichen. Solange es Wälder gibt - und irgendwelche Wälder wird es immer geben - habe ich auch weiterhin einen wunderbaren Arbeitsplatz. 
Außerdem besitze ich keinerlei wirtschaftliche Kooperationen mit irgendwelchen Unternehmen die Outdoorausrüstung herstellen oder Vertreiben. Falls ich ein bestimmtes Produkt empfehle, dann weil es mich überzeugt hat, nicht weil ich es vom Hersteller geschenkt bekommen habe oder ich sogar für die Promotion bezahlt werde.

DETAILWISSEN

Falls Sie schon an Naturführungen z.B. in Nationalparken teilgenommen haben, wissen Sie sicherlich schon so einiges. Ich möchte gerne auf die Details eingehen und einzelne Aspekte des Waldes genauer erklären, als dies auf den meisten eher kurzen Führungen für „Otto-Normal-Verbraucher“ möglich ist. Wenn Sie also schon Vorwissen mitbringen: Je mehr desto besser. 

Besonders die individuellen Führungen sind gut geeignet einzelne Themen auch in der Tiefe zu besprechen und natürlich auch Beispiele dafür zu suchen und anzusehen. 


Allerdings muss ich leider zugeben, dass ich mich zum jetzigen Zeitpunkt weder mit Insekten noch mit Pilzen sehr gut auskenne. Es reicht bei beidem für die Grundlagen, welche ich auch gerne vermitteln kann, aber besonders bei der Formenkenntnis reichen meine Kenntnisse nicht für fundierte Aussagen aus. Ich arbeite aber dran. Weiterhin bin ich als Waldexperte auch nicht mehr für die Vorgänge innerhalb von Gewässern zuständig. Dazu kenne ich lediglich die Grundlagen. 

KEINE AUSWENDIG GELERNTEN STANDARTFÜHRUNGEN

Vielleicht hatten Sie schon mal das Vergnügen eine perfekt durch choreografierte Naturführung erleben zu dürfen. Vermutlich hat sie Ihnen auch gefallen und daran ist auch nichts auszusetzen. Jedoch sind solche Führungen sehr gut auswendig gelernt und laufen jedes Mal gleich ab. Variationen ergeben sich nur durch die Fragen der Teilnehmer und diese sind meist ziemlich sporadisch und selten. Für meinen Geschmack werden Fragen auch oft zu schnell beantwortet, da die Führung ja einem perfekt organisierten Zeitplan folgt und Abweichungen von diesem nur schwer möglich oder gar nicht vorgesehen sind. 
Bei mir sind die Fragen jederzeit erwünscht und ein wesentlicher Bestandteil aller Führungen. Es gibt zwar bei allen Führungen einen roten Faden, also eine Route entlang derer wir uns bewegen, aber keine fixen Inhalte. Je nachdem wofür sich die Gruppe interessiert läuft jede Führung individuell anders ab. Daher sind die Zeitangaben für die Führungsdauer auch nur grobe Richtlinien. Verstehen Sie die untere Zeitangabe (z.B. 4 Stunden) bitte als Basiswert. Wenn ich nichts gefragt werde sind wir dann durch. Mit Fragen wird es entsprechend länger und bei einer sehr lebendigen Gruppe ist mit der oberen Zeitangabe (z.B. 6 Stunden) zu rechnen. Es kann aber in Ausnahmefällen auch noch länger dauern. Aber natürlich nur falls Sie mögen und noch können. :-) 
Zusätzlich biete ich auch Führungen in mir (fast) unbekannten Waldgebieten an. Dies ist nur möglich indem ich jede solche Führung spontan durchführe, was wiederum nur geht wenn sich der Leiter der Führung wirklich gut mit seinem Fachgebiet auskennt.

FRAGEN BEANTWORTEN E-MAIL SERVICE:

Sollten Sie mich etwas fragen, was ich nicht weiß, notiere ich mir die Frage und lasse Ihnen gerne nach der Tour die Antwort per Mail zukommen. Dann weiß ich es nächstes Mal auch. 
Bitte beachten Sie die folgenden Ausnahmen: 
Pilze oder Insekten muss ich leider ausschließen. Ich kann nur Fragen beantworten, die nach aktuellem Wissensstand der Forstwissenschaften überhaupt beantwortet werden können.
Aus zeitlichen Gründen kann ich maximal drei offene Fragen sowie eine "Bestimmungs-Frage" (Wie heißt denn dieses Kraut?) beantworten.
Außerdem kann ich nur Fragen beantworten deren Lösung ich auch recherchieren kann. Beispielsweise eine Vogelstimme im Nachhinein bestimmen wird aufgrund fehlender Aufnahmetechnik und im Nachhinein nicht ermittelbar sein.  Oder auf die Frage, welches Tier dieses Loch gegraben habe, kann ich Ihnen gerne alle Möglichkeiten nennen, aber nicht spezifizieren, welche Spezies es genau gewesen sein muss.

 

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